|
Elektroniker/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme warten, überwachen, steuern und optimieren gebäudetechnische Infrastrukturen, d.h. Lüftungs-, Heizungs-, Elektrizitäts- und Sicherungssysteme. Sie diagnostizieren Störungen bzw. nehmen Störungsmeldungen entgegen und beheben Defekte. In der Regel arbeiten sie tagsüber im Rahmen einer Fünf-Tage-Woche, in Schichten oder Rufbereitschaft.
Elektroniker/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme sitzen häufig an Leitständen, wo sie selbstständig gebäudetechnische Systeme überwachen und einstellen. Ihre Inspektionsgänge führen sie in alle Ecken und Winkel des Gebäudes, an denen Teile, z.B. Sensoren und Aktoren, für die Steuerung der Systeme angebracht sind. Sie stellen sie ein, prüfen sie oder tauschen sie bei Fehlfunktion aus. Unzugängliche Stellen erreichen sie über Leitern und Gerüste, mit mobilen Lampen erhellen sie ihr Arbeitsfeld.
Zur Prüfung benutzen sie Universalmessgeräte aber auch Messdatenerfassungssysteme und Diagnosesoftware mit Test- und Prüfprogrammen. Grundlage ihrer Arbeit sind umfangreiche Plansammlungen, Installations-, Einstell- und Bedienungsanleitungen, die auch in technischem Englisch geschrieben sind. Über die Fachpresse halten sie sich auf dem neuesten Stand der technologischen Entwicklung, die in ihrem Arbeitsgebiet über den rein elektronischen Aspekt weit hinausgreift.
Nicht alle erforderlichen Arbeiten, z.B. an Klima- oder Wasseraufbereitungsanlagen, können sie selbst vornehmen, aber sie können sie veranlassen. Sie treten dazu mit Fremdfirmen in Kontakt, kalkulieren die Kosten, sprechen sich mit ihren Vorgesetzen ab und nehmen die Leistungen schließlich ab. Die Änderungen dokumentieren sie in den Plansammlungen und weisen, sofern nötig, Anwender in die Bedienung der Anlage ein.
Ein Gebäude mit allem zu versorgen, was es zum Betrieb braucht, und dies unter ökonomischen und ökologischen Aspekten optimal zu steuern, ist ihr Ziel. Bei gewichtigeren Störungen muss der Fehler schnell behoben werden. Aber auch dann beachten sie die einschlägigen Sicherheitsvorschriften. Elektroniker/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme arbeiten meist tagsüber während der betriebsüblichen Arbeitszeiten, aber auch in Schichtarbeit. Bei Energieversorgungsunternehmen oder in Industriebetrieben kann Rufbereitschaft erforderlich sein oder bei Störfällen auch Wochenendarbeit anfallen. In der Regel arbeiten sie tagsüber im Rahmen einer Fünf-Tage-Woche, in Schichten oder Rufbereitschaft.
Elektroniker/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme sitzen häufig an Leitständen, wo sie selbstständig gebäudetechnische Systeme überwachen und einstellen. Ihre Inspektionsgänge führen sie in alle Ecken und Winkel des Gebäudes, an denen Teile, z.B. Sensoren und Aktoren, für die Steuerung der Systeme angebracht sind. Sie stellen sie ein, prüfen sie oder tauschen sie bei Fehlfunktion aus. Unzugängliche Stellen erreichen sie über Leitern und Gerüste, mit mobilen Lampen erhellen sie ihr Arbeitsfeld.
Zur Prüfung benutzen sie Universalmessgeräte aber auch Messdatenerfassungssysteme und Diagnosesoftware mit Test- und Prüfprogrammen. Grundlage ihrer Arbeit sind umfangreiche Plansammlungen, Installations-, Einstell- und Bedienungsanleitungen, die auch in technischem Englisch geschrieben sind. Über die Fachpresse halten sie sich auf dem neuesten Stand der technologischen Entwicklung, die in ihrem Arbeitsgebiet über den rein elektronischen Aspekt weit hinausgreift.
Nicht alle erforderlichen Arbeiten, z.B. an Klima- oder Wasseraufbereitungsanlagen, können sie selbst vornehmen, aber sie können sie veranlassen. Sie treten dazu mit Fremdfirmen in Kontakt, kalkulieren die Kosten, sprechen sich mit ihren Vorgesetzen ab und nehmen die Leistungen schließlich ab. Die Änderungen dokumentieren sie in den Plansammlungen und weisen, sofern nötig, Anwender in die Bedienung der Anlage ein.
Ein Gebäude mit allem zu versorgen, was es zum Betrieb braucht, und dies unter ökonomischen und ökologischen Aspekten optimal zu steuern, ist ihr Ziel. Bei gewichtigeren Störungen muss der Fehler schnell behoben werden. Aber auch dann beachten sie die einschlägigen Sicherheitsvorschriften. Sie betreiben, warten und installieren vor allem gebäudetechnische Anlagen. Dabei integrieren sie die Steuerungen von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen und anderen ver- und entsorgungstechnischen Einrichtungen, beispielsweise Notstromaggregate, Wasseraufbereitungsanlagen, Lagersysteme, Aufzüge. Sie nehmen Einstellungen an speicherprogrammierbaren Steuerungen vor, justieren Sensoren, prüfen Elektromotoren und Kabelnetze. Zum Überprüfen oder Herstellen elektrischer Anschlüsse benutzen sie Werkzeuge wie Stromprüfer, Zangen, Schraubendreher und Bohrmaschinen. Sie erstellen Messprotokolle, dokumentieren Kundenanforderungen und arbeiten nach technischen Unterlagen wie Schaltplänen, Betriebsanleitungen und (teilweise englischsprachigen) Herstellerunterlagen. Zur Prüfung der Funktion von Bauteilen setzen sie verschiedene Prüf- und Messgeräte sowie Diagnosesoftware ein. Elektroniker/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme üben ihre Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen aus. Elektroniker/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme arbeiten vorwiegend selbstständig und eigenverantwortlich. Als Fachkräfte, die verschiedene Gewerke integrieren, arbeiten sie projektbezogen z.B. mit elektrotechnischen und heizungs- und sanitärtechnischen Installationsfachkräften zusammen, mit Hausmeistern und Hausmeisterinnen, aber auch mit Ingenieuren/Ingenieurinnen aus dem Bereich Haustechnik und anderen Führungskräften des Facility Managements. Häufig kommt es zu Kontakten mit Eigentümern oder Nutzern von Gebäuden und Betriebsanlagen, insbesondere bei der Einweisung in die Handhabung der Systeme. Nach der Ausbildung arbeiten Elektroniker/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme im Betrieb bzw. in der Instandhaltung und Reparatur von gebäudetechnischen Anlagen und Systemen in Wohn- und Geschäftsgebäuden, Krankenhäusern und Industrieanlagen. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie auch in Unternehmen, die gebäudetechnische Anlagen herstellen und ggf. installieren.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung ist die berufliche Bildung für Elektroniker/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme nicht beendet. Sie müssen stets über technische Neuerungen auf dem Gebiet gebäudetechnischer Anlagen und Systeme bzw. im technischen Gebäudemanagement informiert sein. Dazu steht ihnen eine Vielzahl von Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Mit Seminaren oder Lehrgängen zu Themen wie Elektrotechnik in der Haus- und Versorgungstechnik, Elektroinstallationstechnik, elektrische Messtechnik, Blitzschutzanlagenbau oder auch Qualitätstechnik in der Elektrotechnik können sie ihre Kenntnisse immer auf dem Laufenden halten.
Weiterbildung kann auch der Schlüssel zum Aufstieg in leitende Funktionen sein. So können Elektroniker/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme z.B. die Prüfung als Industriemeister/in - Elektrotechnik ablegen oder eine Fortbildung als Elektrotechniker/in in der Energie- oder Gebäudetechnik bzw. als Netzmeister/in absolvieren. Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
In dem industriellen Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten ausgebildet. Es findet eine Vertiefung in einem vom Ausbildungsbetrieb festgelegten Einsatzgebiet statt.
Die Ausbildungsdauer beträgt 3 1/2 Jahre.
Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.
Die Betriebe stellen überwiegend angehende Elektroniker/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme mit einem mittleren Bildungsabschluss ein. Knapp ein Sechstel der Ausbildungsanfänger/innen besitzt die Hochschulreife .
Die Berufsausbildung im Ausbildungsberuf Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme erfolgt im Ausbildungsbereich von Industrie und Handel. Die Auszubildenden erhalten eine monatliche Vergütung, die auch tarifvertraglich geregelt sein kann.
Auszubildende erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung, deren Höhe meist tarifvertraglich festgelegt wird.
Die durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung pro Monat in Euro betrug im Jahr 2005 für diesen Ausbildungsberuf in den einzelnen Ausbildungsjahren:
Bereich Industrie und Handel/ Alte Bundesländer:
1. Ausbildungsjahr: € 685
2. Ausbildungsjahr: € 726
3. Ausbildungsjahr: € 783
4. Ausbildungsjahr: € 833
Neue Bundesländer:
1. Ausbildungsjahr: € 649
2. Ausbildungsjahr: € 699
3. Ausbildungsjahr: € 756
4. Ausbildungsjahr: € 799
Quelle: Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB). Die Daten der DAV resultieren aus regelmäßigen Auswertungen und Analysen der tariflichen Ausbildungsvergütungen durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB). Sie werden jedes Jahr veröffentlicht.
Ausbildung und Ausbildungsmittel sind für die Auszubildenden kostenfrei. Kosten bzw. Kostenbeiträge können jedoch bei Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte und für Lernmittel entstehen.
Text-Quelle: www.berufenet.de
|