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Elektroniker/in für Informations- und Telekommunikationstechnik - BERUFE Portal
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Elektoniker/in für Informations- und Telekommunikationstechnik

Worum geht es?

Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik planen und installieren elektronische Sicherheits- und Kommunikationssysteme, wie z.B. Telefon- und Alarmanlagen, Videoüberwachungssysteme und Zutrittskontrollen. Sie montieren die Anlagen, nehmen sie in Betrieb, warten und reparieren sie.

Wo arbeitet man, wo wird man eingesetzt?

Ihrer Beschäftigung gehen sie hauptsächlich in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks nach. Sie arbeiten auch in Betrieben, die Alarmanlagen und Kommunikationsleitungen in Gebäuden installieren, bei Betreibern von Kabelnetzen und bei Herstellern von Büromaschinen und EDV-Anlagen. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten EDV-Dienstleister, der Fernleitungstiefbau, Bahnunternehmen mit ihren Kommunikationsnetzen. Auch große Institutionen wie Hochschulen oder Krankenhäuser haben Bedarf an Elektronikern und Elektronikerinnen der Informations- und Telekommunikationstechnik.

In Werkstätten, Werkhallen und Büros bereiten sie ihre Aufträge vor und nach. Im Lager stellen sie ihr Material zusammen. Der wichtigste Arbeitsort für sie ist jedoch das Gelände oder das Gebäude des Kunden. Hier arbeiten sie meist in geschlossenen Räumen. Abhängig vom Auftrag wird auch im Freien gearbeitet.

Und wann?

Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations- u. Telekommunikationstechnik arbeiten häufig im Rahmen einer Fünf-Tage-Woche. Bei Terminarbeiten kann es auch im Betrieb bei der Vorbereitung eines Auftrags oder bei der Reparatur von Geräten und Systemen zu Überstunden kommen, teilweise muss unter Zeitdruck gearbeitet werden. In Betrieben mit Service- bzw. Bereitschaftsdienst kann auch Wochenendarbeit anfallen.

Bei der Montage und Wartung beim Kunden können längere Fahrtzeiten, Überstunden und auch Übernachtungen fern vom Wohnort nötig werden.

Wie wird hier gearbeitet, was macht man alles?

Elektroniker und Elektronikerinnen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik arbeiten in der Firmenwerkstatt oder direkt bei den Kunden vor Ort. Sie verkabeln Informations- und Telekommunikationssysteme wie Brandschutz- und Einbruchsicherheitssysteme, Telefonanlagen und Datennetze, schließen Verteilerkästen an und installieren die Endgeräte. Unter Umständen entsprechen die Pläne, nach denen sie arbeiten, nicht mehr der Realität. Sie finden auch unter Termindruck alternative Lösungen und realisieren sie. Beim Verlegen von Leitungen verwenden sie auch Bohrhämmer und Meißel, um auf Leitern oder am Boden Wände und Geschossdecken zu durchdringen. Sie stellen die Verbindungen mit dem Stromnetz her und beachten dabei die einschlägigen Sicherheitsrichtlinien. Auch die Hardware installieren sie und spielen die erforderliche Software ein.

Den Kunden erklären sie die Anlage und weisen sie in die Bedienung ein. Fällt eine Anlage aus, muss rasch gehandelt werden, ein freies Wochenende und ein pünktlicher Feierabend sind nicht immer garantiert. Auch richten manche Betriebe Servicedienste ein, die rund um die Uhr erreichbar sind.

Elektroniker und Elektronikerinnen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik halten sich mit Hilfe der Fachliteratur über die rasche technologische Entwicklung auf dem aktuellen Stand. Dazu sind passive Kenntnisse in technischem Englisch hilfreich, der Sprache, in der auch viele ihrer internen Arbeitsunterlagen geschrieben sind.

Womit arbeitet man?

Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik montieren, warten und reparieren z.B. Telefonanlagen, Sprechanlagen, Überwachungssysteme und Alarmanlagen. Sie installieren Netzwerke, programmieren Softwarekomponenten und Schnittstellen und stellen zentrale Steuereinheiten ein.

Wenn bei der Verlegung von Leitungen keine Leerrohre zur Verfügung stehen, greifen sie zu Bohrhämmern und Meißeln. Sie bringen Kabelkanäle und -schächte an Wänden, Decken und Böden an, ziehen die Leitungen ein und befestigen sie mit Schellen, Bindern und Klemmen. Unter widrigen Umständen benutzen sie beim Einziehen der Leitungen Gleitmittel wie Schmierseife. Sie beschriften oder markieren die Leitungen, um sie später beim Anschluss der Dosen und Verteileinrichtungen nicht zu verwechseln. Im Fernleitungsbau können die Kabel mehrere Zentimeter dick sein.

Bei der Installation und Montage der Anlagen benutzen sie z.B. Kabelmesser, Schraubendreher, Elektronikzangen und Lötkolben. Zur Befestigung und Verbindung der elektronischen Bauteile und Leiterplatten verwenden sie Kabel, Drähte, Klemmen und Steckverbindungen. Analoge und digitale Spannungs-, Strom-, Widerstands- und Leistungsmessgeräte werden für die elektronischen Messungen eingesetzt.

Sie arbeiten mit Schalt- und Installationsplänen, Programmablaufplänen und Schaltbildern, Hard- und Softwaredokumentationen, die häufig nur in Englisch vorliegen, und gehen nach Montage- und Bedienungsanleitungen vor.

Und mit wem?

Bei der Verlegung von Leitungen in und zwischen Gebäuden arbeiten sie im Team. Wartungsarbeiten an Anlagen führen sie meist allein durch, es sei denn, die Situation erfordert den Einsatz von weiteren Mitarbeitern, z.B. beim Durchmessen von Leitungen. Dann stehen sie häufig über geeignete Geräte wie Sprechfunk miteinander in Kontakt. Bei der Installation und Wartung beim Geschäftskunden treffen sie in der Regel auch mit dessen Beschäftigten zusammen, die von ihnen in die Bedienung der Systeme eingewiesen werden. Anweisungen erteilen ihnen in der Regel Elektrotechnikermeister und -meisterinnen oder die Betriebsleitung.

Im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule bestehen Kontakte zu anderen Auszubildenden, Ausbildern sowie zu Berufsschullehrern.

Während der betrieblichen Ausbildung arbeiten die Auszubildenden zum Beispiel mit ausgebildeten Fernmeldeanlagenelektronikern und -elektronikerinnen, Elektroinstallateuren und -installateurinnen oder Elektromechanikern und -mechanikerinnen zusammen. Kontakte haben sie zu kaufmännischen Fachkräften des Betriebes, zu Fachkräften aus anderen Bereichen sowie zu Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Hersteller bzw. des Handels von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik.

Um kundenorientierte Dienstleistung zu gewährleisten, werden die angehenden Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik bereits während der Ausbildung unter Anleitung an den Kontakt zu Kunden herangeführt. Das ist oft neu und ungewohnt und erfordert häufig eine gewisse Eingewöhnungszeit.

 

Zukunft: Was kommt später?

Nach der Ausbildung arbeiten Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik hauptsächlich in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks. Dort werden sie sich in der Regel auf einzelne Aufgabenbereiche spezialisieren, z.B. auf Aufgaben in der Installation und Inbetriebnahme oder Wartung und Instandhaltung von Anlagen der Telekommunikation oder der Sicherheitstechnik wie Gebäudezutrittssystemen oder Einbruch- bzw. Feuermeldeanlagen.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung ist die berufliche Bildung für Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik nicht beendet. Sie müssen stets über Neuerungen z.B. in der Mikroelektronik, der Informations- und Kommunikationselektronik informiert sein, denn Veränderungen in diesen Bereichen wirken sich auch auf ihre Arbeitsgebiete aus. Ihre Kenntnisse können sie mit einer Vielzahl von Weiterbildungsmöglichkeiten aktuell halten: Typische Beispiele sind Seminare oder Lehrgänge zu Themen wie Nachrichtentechnik, Kommunikationssysteme, Datenfernübertragung und -verarbeitung, Telekommunikation oder auch Qualitätstechnik in der Elektrotechnik/Elektronik.

Weiterbildung kann auch der Schlüssel zum Aufstieg in leitende Funktionen sein. So können Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik z.B. die Prüfung als Elektrotechnikermeister/in ablegen oder eine Fortbildung als Elektrotechniker/in mit Schwerpunkten wie Information und Kommunikation oder Datenverarbeitungstechnik absolvieren.

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. durch Gründung, Übernahme oder als Teilhaber/in eines Betriebs des Elektrotechnikerhandwerks oder des verwandten Informationstechniker- oder Elektromaschinenbauerhandwerks. Hierfür ist in diesen zulassungspflichtigen Handwerken eine Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich. Voraussetzung ist entweder eine erfolgreich absolvierte Meisterprüfung, ein entsprechender Abschluss einer Hochschule oder einer Fachschule für Technik, eine Ausübungsberechtigung oder eine Ausnahmebewilligung. Künftige Betriebsinhaber/innen oder deren angestellte Betriebsleiter/innen müssen eine der genannten Voraussetzungen erfüllen.

Zur Ausbildung

Die Ausbildung in den Betrieben erfolgt tagsüber, zu üblichen Wochentags-Arbeitszeiten.

Die Berufsschule wird entweder an 2 Tagen der Woche während der üblichen Unterrichtszeiten besucht (Teilzeitform) oder mehrere Wochen lang ganztags, zum Beispiel 30 Stunden je Woche (Blockform).

Ein großer Teil der Ausbildung und der späteren Berufstätigkeit findet in Montage- und Installationsgruppen statt. Nach der Ausbildung muss man sich auch auf Überstunden, unregelmäßige Arbeitszeiten sowie Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit einstellen, zum Beispiel wenn Reparaturarbeiten ausgeführt oder aufgetretene Schäden kurzfristig behoben werden müssen.

Die Berufsausbildung im Ausbildungsberuf Elektroniker/in in der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik erfolgt im Ausbildungsbereich des Handwerks. Die Auszubildenden erhalten eine monatliche Vergütung, die auch tarifvertraglich geregelt sein kann.

Ausbildung und Ausbildungsmittel sind für die Auszubildenden kostenfrei. Kosten bzw. Kostenbeiträge können jedoch bei Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte und für Lernmittel entstehen.

Nach § 59 des Sozialgesetzbuches wird die Berufsausbildung unter bestimmten Voraussetzungen mit Berufsausbildungsbeihilfe gefördert: Informationen der Bundesagentur für Arbeit zur Berufsausbildungsbeihilfe

 Auszubildende erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung, deren Höhe tarifvertraglich festgelegt wird.

Die durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung pro Monat in Euro betrug im Jahr 2004 für diesen Ausbildungsberuf in den einzelnen Ausbildungsjahren:

Bereich Handwerk/ Alte Bundesländer:

1. Ausbildungsjahr: € 439

2. Ausbildungsjahr: € 480

3. Ausbildungsjahr: € 535

4. Ausbildungsjahr: € 585

 

Neue Bundesländer:

1. Ausbildungsjahr: € 350

2. Ausbildungsjahr: € 396

3. Ausbildungsjahr: € 428

4. Ausbildungsjahr: € 456

 

Quelle:

Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB). Die Daten der DAV resultieren aus regelmäßigen Auswertungen und Analysen der tariflichen Ausbildungsvergütungen durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB). Sie werden jedes Jahr veröffentlicht.

 

Text-Quelle: www.berufenet.de

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