Ausbilden in der IT- und Medien-Branche - lohnt sich das überhaupt?
Einerseits stellen sich vielen Unternehmer diese Frage -, auf der anderen Seite fehlen ihnen die nötigen Fachkräfte. Warum also in der IT- Branche ausbilden? Dies gilt es für die Unternehmen klären. Trotz rückläufiger Zahlen fehlen in vielen Betrieben Fachkräfte, die den gesamten Bereich der Informationstechnologie abdecken. Nicht nur Softwareentwickler oder Datenbankspezialisten werden gesucht, sondern auch Projektmanager oder Projektbetreuer.
Derzeit fehlen in der Bundesrepublik einige Tausend Computerexperten. Um diesen Mangel auszugleichen, wurde von der Bundesrepublik die "Green Card" eingeführt. Das kann auf lange Sicht aber nicht die Lösung sein. Wer in seinem Unternehmen einen Spezialisten aus der Computerwelt braucht, muss sich diesen selbst heranziehen. Mit einer Ausbildung in den neuen IT- Berufen kann sich jedes Unternehmen genau die Fachleute ausbilden, die es benötigt.
Den Verantwortlichen klar zu machen, dass fast jeder ausbilden kann, ist eine unserer Aufgaben. Ein weiterer wichtiger Faktor ist es, für alle Interessierten die Informationen bereit zu stellen, die sie für die Ausbildung im IT- Bereich benötigen.
Viele Fragen müssen im Vorfeld geklärt werden. Durch dieses Projekt sollen Ausbildungsplätze geschaffen werden, um auch in Niedersachsen dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Den Betrieben die Bedenken zu nehmen, dass sie sich die Spezialisten nicht selbst heranziehen können, wird in der nächsten Zeit einer unserer Hauptaufgaben sein. Das Team von LOVE- IT steht Ihnen für die Beantwortung der Fragen gern zur Verfügung. Auszubildende sollen nach der Ausbildung unmittelbar beruflich einsetzbar sein. Deshalb müssen sie während der Ausbildung Berufserfahrung erwerben. Lernen am Arbeitsplatz und das praktische Umsetzen des Gelernten stehen somit im Mittelpunkt. Der Betrieb kann für den eigenen Bedarf ausbilden. Da die Ausbildungsordnungen Mindestanforderungen festlegen, kann das Unternehmen auch auf seine Besonderheiten eingehen und zusätzliche Inhalte vermitteln. Übergreifende Qualifikationen, wie Arbeiten im Team und Einblick in die Firmenkultur erleichtern es, sich im Betrieb zurechtzufinden und die jeweiligen Arbeitsplätze ohne längere Einarbeitungszeiten auszufüllen. Auszubildende zu suchen und einzustellen, ist in der Regel kostengünstiger, als ausgebildete Fachkräfte vom Arbeitsmarkt zu beschaffen. Es sind weniger Stellenanzeigen erforderlich. Ausschreibungen und Auswahlverfahren sind nicht so aufwendig, da in der Regel weniger Einstellungsgespräche nötig sind. Viele Bewerberinnen und Bewerber werden - für die Unternehmen kostenlos - über die Arbeitsämter vermittelt. Vom Arbeitsmarkt eingestellte Fachkräfte können neues Wissen und Können einbringen, sie kennen den Betrieb aber nicht von innen. Neue Fachkräfte müssen gründlich eingearbeitet werden, durch learning by doing, Informationsgespräche, Weiterbildungsmaßnahmen usw. Solche Kosten fallen nicht an, wenn im Betrieb Ausgebildete als Fachkräfte eingesetzt werden. Eine Berufsausbildung dauert zwischen 2 und 3 1/2 Jahren. In dieser Zeit hat der Betrieb umfassend Gelegenheit, die Auszubildenden kennen zu lernen, persönliche und berufliche Eignung sowie Arbeitsmotivation festzustellen. Für die zu besetzenden Stellen kann er geeignete Ausbildungsabsolventen auswählen. Die Stärken und Schwächen der Auszubildenden werden in der Regel mehrfach eingeschätzt und beurteilt. Dies spart Geld, denn Fehlbesetzungen sind teuer. Gute Berufsausbildung mit intensiver Betreuung der Auszubildenden verstärkt das Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen. Die Auszubildenden lernen die verschiedenen Tätigkeiten und berufliche Aufstiegschancen kennen. Das fördert die Betriebstreue. Kosten für Personalwechsel werden verringert. Ausbildung verbessert das Ansehen des Unternehmens in der Region. Ausbildungsbetriebe zeigen ihre gesellschaftspolitische Verantwortung für die junge Generation. Sie machen deutlich, dass sie sich für die Qualifizierung der Mitarbeiter einsetzen. Dadurch haben sie es insgesamt leichter, geeignetes Personal zu bekommen. Durch eine stetige gute Aus- und Weiterbildung beweist das Unternehmen zudem, dass es für sich Zukunftschancen sieht. Neue Mitarbeiter werden oft mit übertariflichen Gehältern angeworben. Solche Kosten kann ein Ausbildungsbetrieb einsparen. Auszubildende können gelegentlich personelle Engpässe überbrücken helfen, z. B. durch Urlaubs- und Krankheitsvertretungen oder bei unvorhergesehenem zusätzlichem Arbeitsanfall. So können Kosten für Aushilfskräfte eingespart werden.
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